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Stressbewältigung am Arbeitsplatz: Übungen für ein stressfreies Leben

stressbewältigung

Das Leben ist aufregend, keine Frage! Es gibt so viel zu meistern und zu entdecken! Stress ist somit im Alltag und auch am Arbeitsplatz leider vorprogrammiert. Gänzlich abstellen lässt sich dieser leider nicht, aber es gibt Wege, um besser mit ihm auszukommen! Die Stressbewältigung kann in das tägliche Arbeitsleben mit Leichtigkeit integriert werden und es unvergesslich werden lassen!

Stressbewältigung am Arbeitsplatz

Wer sowieso schon genug um den Hals hat, sollte nicht auch noch eine Krawatte drumhängen  -Willy Meurer-

Bereits am Morgen beschäftigen Sie sich mit den Aufgaben des Tages. So viel steht heute auf dem Plan und es scheint fast unmöglich zu sein, alles zu schaffen. Ziel ist es nur noch, das Büro möglichst zeitig aufzusuchen. Am besten noch vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn.

Sie merken schon, allein diese Gedanken genügen, um Stress sehr viel Platz zu lassen. Jetzt ist das Email Postfach auch noch überladen und Sie fragen sich, wie Sie denn alles heute noch schaffen können. Gerade auf der Arbeit kann es sich negativ auf die Qualität und auch das Umfeld auswirken.

Doch es gibt einige Tipps, die Ihnen helfen können, mit dieser Last auf den Schultern klarzukommen.

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1. Pausen genießen

Diese kurzen Ruhezeiten sind dazu da, Ihre Gedanken zu ordnen und ein Stück weit vom Stress abschalten zu können. Aber leider ist es nicht immer möglich. Dennoch: Die Energie aus diesen Minuten ist unsagbar wichtig.

Auch wenn Ihre Gedanken nur um das Arbeitspensum kreisen: Versuchen Sie es abzustellen.

Genießen Sie Ihre Pause, unterhalten Sie sich mit Kollegen, haben Sie Spaß und fühlen Sie sich nicht gedrängt. Denn Sie haben diese ruhigen Minuten verdient. Jeder gute Unternehmer weiß, dass Sie sich anschließend wieder gestärkt der Arbeit widmen werden.  Denn auch diese Zeit des „Nichtstun“ gehört zum Arbeitsleben dazu und das Gesetz sieht es genauso.

Verschieben Sie Ihre Pause auch nicht, nur weil die Arbeit keine Unterbrechung zulässt. Halten Sie Ihre Zeiten ruhig ein und fühlen Sie sich nicht unter Druck gesetzt. Ändern Sie Ihre Denkweise und Sie sind auf einem guten Weg Richtung Stressbewältigung.

2. Offen reden

Auch wenn im Arbeitsleben Gespräche ohne Arbeitsgrundlage oft zu kurz kommen, sind sie doch wichtig. Seien Sie ruhig offen und vertrauen Sie sich einem Kollegen an. Sie müssen mit Ihren Gedanken und negativen Emotionen nicht allein zurecht kommen.

Vielleicht hat sogar der Kollege im gleichen Büro ähnliche Gedanken und es war ihm nie anzumerken? Jetzt haben Sie einen Vertrauten gefunden.

Achten Sie aber auf den richtigen Gesprächspartner! Das ist gerade im Büro sehr wichtig. So eignet sich eine Person, die gerade aus einem langen Urlaub kommt, nicht sonderlich als Gesprächspartner. Er wird Ihnen vielleicht nur von seinen schönen Tagen berichten, was natürlich nicht zu Ihrer persönlichen Stressbewältigung beiträgt. Vielleicht kann Ihnen ein Kollege auch etwas Arbeit abnehmen oder er gibt Ihnen Tipps, wie Sie etwas schneller erledigen können. 

3. Änderung der Einstellung

Ihre Gedanken steuern nachweislich auch Ihre Empfindungen. Was im ersten Moment sehr seltsam klingt, ist aber wahr. Wenn Sie demzufolge der Meinung sind, dass Stress schlecht für Sie ist, dann ist er es auch!

Versuchen Sie, diese Einstellung zu verändern, und filtern Sie Kraft aus diesen extremen Phasen in Ihrem Leben. Sie werden schon bald merken, dass Ihr Körper es Ihnen danken wird!

4. Immer optimistisch bleiben

Jeder steht einmal vor der großen Frage, ob diese Aufgabe überhaupt machbar ist! Sie ist es, so viel ist klar. Es ist nicht immer leicht, eine scheinbar unlösbare Situation gelassen zu sehen und auch noch das Positive aus diesen Momenten zu ziehen: Aber genau dies ist der Schlüssel!

Werfen Sie vor einem wichtigen Gespräch oder Termin einfach Ihre Gedanken um! Sagen Sie sich: „Ich schaffe das“ oder „Meine Idee ist gut und mein Chef wird es genauso sehen!“

Diese Gedanken können viel bewirken und lassen Stress gar nicht erst aufkommen! Wenn ich Termine habe, welche mich kurz nervös machen, denke ich oft daran, wie groß das Universum mit all den Sternen ist. Auch die Erde ist auf das Universum gesehen unvorstellbar klein. Ich sehe mein Leben dann wie eine Art Spiel und die Nervosität verfliegt.

5. Der Überblick ist wichtig

Sie müssen noch schnell diesen Auftrag fertigstellen, aber bevor Sie dies erledigen können, müssen Sie noch unbedingt den Stammkunden anrufen! Auch die zehn Emails im Posteingang müssen noch beantwortet werden. 

Diese Liste könnte ewig weitergeführt werden und macht klar, dass der Überblick schon lange verloren gegangen ist.

Ordnen Sie Ihre Gedanken und Ihre Aufgaben und bewahren Sie Ruhe. Wenn Sie den Überblick behalten und gut organisiert durch den Tag gehen, haben Sie schon viel geschafft und sind der optimalen Stressbewältigung schon einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

Schreiben Sie sich eine To-Do-Liste mit Prioritäten und setzen Sie hinter den erledigten Aufgaben einen Haken! So gerät nichts in Vergessenheit und Sie haben alles direkt vor Augen!

6. Umfeld im Blick behalten

Es wird immer wieder Menschen in Ihrem Umfeld geben, mit denen Sie einfach nicht klar kommen. Das liegt aber auch nicht an Ihnen. Doch wenn diese im Büro auf Sie warten, kann es den Arbeitsalltag enorm erschweren und schon die einfachsten Aufgaben können Probleme bereiten, wenn sie mit eben diesem Kollegen erledigt werden müssen.

Zur Stressbewältigung ist es sehr wichtig, sich soweit wie möglich von diesen Menschen zu distanzieren. Wenn dies nicht geht, ist das Minimum der Kontaktaufnahme das beste Mittel.

Wenn es gar nicht anders geht, sprechen Sie mit Ihrem Chef! Seien Sie lieber ehrlich, als vielleicht eine schlechte Arbeitsleistung abliefern zu müssen und sich ständig zu ärgern. 

7. Ein Buch mitnehmen

Aber das geht doch nicht, sind Ihre ersten Gedanken? Natürlich ist diese Maßnahme auf den ersten Blick mehr als ungewöhnlich, aber auf keinen Fall wirkungslos.

Nutzen Sie z.B. die Pausenzeiten und „schmökern“ Sie ein wenig! Es ist ein wahres Wundermittel zur Stressbewältigung. Flüchten Sie sich kurz in eine andere Welt und alles um Sie herum scheint gleich leichter zu sein.

Versuchen Sie es!

8. “Nein“ gehört zu Ihrem Wortschatz

Auch wenn dieses kleine Wort gerade im Job kaum Anwendung findet, so gehört es doch zur Sprache dazu.

Auch wenn es Ihnen schwerfällt, verwenden Sie es und sagen Sie auch einfach mal „Nein“.

Sie müssen nicht nach Feierabend noch zwei Aufgaben übernehmen und Sie müssen auch nicht einmal die Woche für einen Kollegen einspringen, weil er noch wichtige Termine hat. Auch Sie haben ein Leben und das sollte im Vordergrund stehen.

Natürlich dürfen Sie auch helfen, denn auch Sie können einmal in eine Notsituation geraten, aber es sollte nicht die Regel sein!

8. Entspannungsübungen

Kleine Übungen dieser Art können wahre Wunder wirken und Sie bei Ihrer Stressbewältigung stark vorantreiben. Atemübungen, die nur wenig Zeit in Anspruch nehmen oder ein gezieltes Lächeln, können schon so viel bewirken! Sie merken schon: Entspannung am Arbeitsplatz ist durchaus möglich!

Stressbewältigung Übungen

stressfrei am arbeitsblat

Wie Sie soeben erfahren haben, gibt es eine Vielzahl von Übungen, die Ihnen das Leben leichter machen können. Finden Sie die passenden Hilfen für sich heraus und atmen Sie endlich wieder auf!

1. Blick in die Ferne

Gerade im Büro ist der Blick oft den ganzen Tag auf den Computer gerichtet. Die Augen brennen und die Konzentration lässt nach.

Wenden Sie den Blick ab und schweifen Sie mit den Augen über den Horizont. Was sehen Sie dort? Es ist ein wunderschöner Anblick und entspannt die Seele. Auch die Sehkraft kann durch den Blick in die Ferne gestärkt werden. Versuchen Sie diese Übung regelmäßig in Ihr Arbeitsleben einzubauen.

2. Zwei Minuten

Diese zwei Minuten haben ganz bestimmt auch Sie!

Halten Sie die Hände vors Gesicht und projizieren Sie eine schöne Erinnerung. Atmen Sie über den Bauch ein, halten die Luft an und geben diese dann langsam wieder ab (fünf Mal). Sie haben jetzt wunderschöne Bilder in Ihrem Kopf und einen ruhigen Atem: Nun steht dem Grinsen nichts mehr im Weg. Diese besondere Muskelübung entspannt Ihr Gesicht. Wenn Sie im Anschluss noch langsam Ihren Nacken kneten, können Sie auch dort viele Verspannungen lösen!

Stressbewältigung durch Lächeln war noch nie so einfach!

3. Massieren des Nackens

Ein verspannter Nacken steht bei Büroarbeit oft ganz oben auf der Beschwerdeliste. Gönnen Sie diesem eine kleine Massage. Es ist ganz einfach!

Setzen Sie sich entspannt auf Ihren Stuhl und lassen Sie den Kopf hängen. Ihre Hände umfassen jetzt den verspannten Schulterbereich. Jetzt massieren Sie Ihre Schultern zum Nacken hin, bis Sie ein entspanntes Gefühl verspüren. Lassen Sie im Anschluss die Hände hängen und kreisen Sie noch ein paar Mal mit dem Kopf!

Wie fühlen Sie sich?

Hinweis: Sollten Sie viel im Büro sitzen, erkundigen Sie sich wie eine optimale Sitzhaltung aussieht. Viele Schmerzen kommen heute leider durch das falsche Sitzen zustande. 

4. Wackeln mit den Zehen

Haben Sie sich gerade ertappt gefühlt? Unzählige Menschen machen diese Übung unbewusst. Wackeln Sie einfach mit den großen Zehen, wenn Sie etwas für Ihre Stressbewältigung tun möchten. Denn diese Bewegung nimmt dem Gehirn ein wenig Energie, die es wiederum für das Aufbringen von Stress benötigt. Im gleichen Atemzug bleiben auch Ihre Muskeln in Bewegung!

5. Die Spannung wieder entspannen

Ganz gleich, ob Sie stehen oder sitzen: Diese Übung geht immer!

Atmen Sie ein paar Mal ganz tief durch und spannen Sie Ihren Körper an. Hierbei sind alle Muskelpartien gefragt. Steigern Sie diese Anspannung, nach Möglichkeit eine halbe Minute. Dann dürfen Sie Ihren Körper wieder entspannen. All dies wiederholen Sie ein zweites Mal und beenden wieder mit einem tiefen durchatmen.

Sie haben die Wechselwirkung von Spannung und Entspannung erkannt: Sie sorgt für ein Gefühl der Wärme und Schweregefühl. Ruhe und Energie sind Ihr Lohn!

6. Atemzüge zählen

Diese Atemtechnik ist ein wahrer Klassiker. Zählen Sie die Sekunden, während Sie langsam Ein- und Ausatmen. Schnelligkeit ist hier nicht gefragt, sondern vielmehr die Ruhe und das rhythmische Atmen. Versuchen Sie, Luft durch die Nase zu holen und durch den Mund auszuatmen.

Wenn Sie die Luft einsaugen, stellen Sie sich die Energie vor, die sich sofort in Ihrem ganzen Körper ausbreitet. Im Anschluss legen Sie eine Hand auf den Bauch und atmen tief ein. Ihre Atmung erfüllt Sie nun ganz bewusst. Wenn Sie jetzt wieder ausatmen, befindet sich in Ihren Gedanken eine Kerze, die Sie langsam und vorsichtig ausblasen!

Mit jedem Versuch dieser Übung sollte auch eine kleine Steigerung erfolgen. Aber passen Sie gut auf, dass Sie sich nicht überanstrengen. Denn nur so kann Ihr Körper auch entspannen!

7. Breath of Fire

Es gibt noch viele weitere Atemtechniken, die Ihnen dabei helfen, Druck abzulassen und zu relaxen. Im sogenannten Kundalini Yoga gilt der „Breath of Fire (Atem des Feuers)“ als eine Technik, die dafür sorgt, dass Sie deutlich einfacher entspannen können. Ich selbst habe diese Yoga-Übung schon unzählige Male angewendet und kann bestätigen, dass sie teils wahre Wunder wirkt, wenn es um den Stressabbau oder um einen Durchhänger im Büro geht. Er gibt einen Energieschub und wirkt wie ein kleiner Espresso.

Mithilfe des „Atem des Feuers“ erhält Ihr Körper einen Zusatzschub an Sauerstoff, welcher diesen ins Gleichgewicht bringt. Zudem wird mit der Atemtechnik Ihr Nervensystem reguliert, wodurch Sie in stressigen Momenten ruhig und entspannt bleiben.

Anleitung Breath of Fire:

Setzen Sie sich aufrecht hin und bringen Sie Spannung in Ihren Unterbauch. Beginnen Sie damit, dass Sie 2-3 mal langsam tief durch Ihre Nase ein und ausatmen und Ihren Unterbauch mit bewegen. Beim Einatmen hebt sich die Bauchdecke und beim Ausatmen senkt sie sich. Der Bauchnabel wird somit einmal Richtung Wirbelsäule bewegt und wieder zurück. Somit sollten Sie mit der Bauchatmung vertraut werden. Das Ganze sehr schnell durchgeführt ist der „Breath of Fire“. Versuchen Sie immer einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden. Am Anfang ist es vielleicht etwas ungewohnt, aber man findet nach etwas Übung ganz schnell seinen eigenen Rhythmus.

Anschließend spürt man, wie der Körper wärmer wird und man wieder mehr Energie hat.

Es gibt auch bei YouTube gute Videos, die Ihnen genau zeigen wie der „Breath of Fire“ funktioniert. Zum Beispiel hier. So bekommen Sie noch eine genauere Vorstellung wie die Atemtechnik durchgeführt werden sollte. Sollten Sie noch weitere Tipps für die Stressbewältigung im Alltag benötigen, können Sie sich gerne dazu mein Buch zu diesem Thema etwas genauer ansehen.

Aktuelles Buch | Stressbewältigung:

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In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen stressfreien Erfolg am Arbeitsplatz. Mit etwas Selbstdisziplin werden Sie es bestimmt schaffen! 

Bis bald,

Tom

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2 Gedanken zu “Stressbewältigung am Arbeitsplatz: Übungen für ein stressfreies Leben”

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