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Meine Geschichte

Die beste Diät ist die, welche keinen Namen hat

Meine Ernährung

Hier erfahren Sie die Geschichte über meine jahrelange Suche nach der perfekten Ernährung. Ich habe Fehler gemacht, nutzlose Diäten und Dinge ausprobiert und unnötiges Geld ausgegeben.

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Die Suche nach der perfekten Ernährung

Wir Menschen haben zwei leben. Eines bevor und eines nachdem wir verstanden haben, dass wir nur ein Leben haben. -Tom Hiddleston-

Genauso war es bei mir.

Zuerst hat sich meine Lebensqualität enorm verschlechtert und das sehr schnell. Gesunde Ernährung war bei mir leider eher selten anzutreffen. Gemüse war ein Wort das mir Angst machte. Im Gegensatz zu Fleisch welches ich täglich verputzte. Zu einem richtigen Mann gehört nun mal viel Fleisch.  Oder?

Deshalb wollte ich etwas ändern. Am Anfang war es noch das „wollte“ später wurde es zum „muss“. Somit habe ich mir mein erstes Buch über Ernährung gekauft. Allerdings merkte ich bei den ersten Absätzen sehr schnell, dass ich auf Fleisch verzichten sollte und das passte mir gar nicht. Schnell zugeklappt lag das Buch ungelesen neben meinem Bett.

Die Rückenschmerzen wollten auch trotz vieler Physiotherapie einfach nicht verschwinden. Allergien und Neurodermitis wurden immer schlimmer. Auch meine Hyperurikämie wurde nicht besser. Hyperurikämie ist eine viel zu hohe Harnsäure im Blut, welche meist die Vorstufe von Gicht ist. Diese Harnsäure stieg immer fröhlich weiter. Nervig waren auch die wöchentlichen Kopfschmerzen. Das sind natürlich alles keine lebensbedrohlichen Krankheiten, trotzdem hatte ich leider durch die täglichen Schmerzen oft schlechte Laune. Außerdem entwickeln sich schwere Krankheiten meist über Jahrzehnte und wir bekommen es gar nicht mit. Oft merken wir es dann leider viel zu spät.

Das erinnert mich an die gute Frau Hildegard von Bingen die sagte: „Wenn du das nicht begreifst, schick ich dir

eine Krankheit, dass du draufkommst.“

Der Beginn der Veränderung

Ich war auch bei einigen Ärzten und auf eine Aussage kann ich mich heute noch sehr gut erinnern. Meine Frage lautete ob mein Bandscheibenvorfall und meine 3 degenerierten Bandscheiben etwas mit Ernährung zu tun haben könnte. Die Antwort war, auch wenn ich mich täglich nur von Redbull ernähren würde, hätte dies keine Auswirkungen. Heute weiß ich wie wichtig die tägliche Ernährung für unser Knorpelgewebe ist. Ein Arzt ist nun mal kein Ernährungsexperte.

Irgendwann wusste ich nicht, was ich noch versuchen konnte. Somit öffnete ich mein Buch und habe weitergelesen. Jetzt wurde es zum muss! Dieses Buch war von Dr. Max Otto Bruker ein Anhänger der Vollwerternährung. Mehr dazu finden Sie unter meinen Buchtipps.

Anschließend folgten viele weitere Bücher wo ich schnell den Übeltäter glaubte gefunden zu haben. In vielen Büchern wurde das tierische Eiweiß als Ursache vieler Krankheiten angesehen.

Dadurch habe ich mich sehr viel mit der veganen Ernährungsweiße beschäftigt und anschließend den Entschluss gefasst ein ganzes Jahr komplett auf Tiereiweiß zu verzichten. Ich war nicht 100% Veganer. Lebensmittel wo kein bzw. vernachlässigbares tierisches Eiweiß vorhanden ist, habe ich gegessen. Darunter fiel zum Beispiel Honig. Dadurch, dass meine Familie und Freunde alles Fleischliebhaber sind, war mir klar, dass dieser Entschluss spannend werden könnte.

Mein Leben als 99%iger Veganer.

Ich war kein normaler Veganer, sondern ein Vollwertkost Veganer. Das heißt ich habe zusätzlich auch auf alle

industriell verarbeitete Lebensmittel verzichtet. Ich gehörte zu einer ganz seltenen Rasse.

Das heißt:

  • Keine industriell verarbeiteten Produkte.
  • Keine Pommes, keine Burger, keine Pizza, keine weißen Nudeln, keine Kuchen.
  • kein Auszugsmehl
  • Keine Produkte mit Tiereiweiß (Kein Fleisch, keine Milchprodukte, keine Eier, keine Wurst, kein Fisch.
  • Keine raffinierten Öle. Nur kaltgepresste Öle.
  • Kein industriell verarbeiteter Zucker (Das heißt nur noch Lebensmittel, welche von Natur aus Zucker enthalten, wie Obst.
  • 1/3 der täglichen Nahrung muss durch Frischkost aufgenommen werden, das heißt roh verzehrt werden.

Vermutlich denken Sie sich jetzt, dass ich komplett irre bin und mich nur noch von Luft ernährt habe. Obwohl ich aus einer Familie komme wo das Wort „Vegan“ noch gar nicht angekommen war, war es für mich kein Problem vegane Rezepte zu finden. Das Internet ist dafür großartig. Es gibt unzählige Rezepte und beim Einkaufen ist es auch kein Problem. Mein Brot habe ich mir wöchentlich selbst gebacken. Das Mehl dafür habe ich aus meiner eigenen Getreidemühle frisch gemahlen. Zuhause war das alles kein Problem. Das Schwierigste war für mich die Gesellschaft. Hier möchte ich gleich erwähnen, dass ich zu den freundlichen Veganern gehörte. Das heißt ich habe nie irgendjemanden meine Geschichte aufgezwungen, außer ich wurde danach gefragt. Wenn man sich nicht der Masse anschließt, ist es nicht immer einfach. 

Ich habe gelernt, dass Menschen auf Ihre Ernährung ziemlich sensibel reagieren.  

Die Momente, welche mich ankotzten:

Wenn bei einer Familienfeier alle Schnitzel aßen, habe ich einen Salat gegessen. Bei der Weihnachtsfeier bekam ich ein eigenes Menü und die Kellnerin schrie durch die Gesellschaft wo denn der Veganer sitzt. Oft habe ich auch einfach nichts gegessen, weil es nichts für mich gab. Auf die Frage warum ich denn nichts esse, kam meine Standard Antwort „Ich habe gerade zu Hause gegessen.“

Viele aus meiner Familie verstehen leider heute noch nicht warum ich meine Ernährung verändert habe. Meine Oma hat mir einmal eine fettarme Putenwurst gekauft, weil sie wie viele andere dachte ich will einfach abnehmen und mich fettarm ernähren. Andere schenkten mir zum Geburtstag eingepacktes Sushi in einem Karton mit so viel künstlichen Zusatzstoffen, dass mir schlecht wurde.

Meine Taktik war, dass ich immer gesagt habe ich versuche, das jetzt ein paar Monate. So habe ich meiner Familie die Hoffnung nicht genommen, dass ich wieder „normal“ werde. Denn auch wenn keiner es jemals zugab bin ich den meisten tierisch auf die Eier gegangen. Bei diversen Einladungen wussten die Leute, entweder ich esse gar nichts, oder sie machen etwas extra für mich. Ich sagte natürlich immer ich brauche nichts und es ist gar kein Problem. Das passte natürlich keinem und somit einigten wir uns meistens auf einen Salat für mich. Das war mir immer alles sehr unangenehm, weil ich natürlich keinen zur Last fallen wollte. 

Abgesehen von dem Gesellschaftlichen Druck machte es mir aber immer Spaß. Außerdem habe ich etwas großartiges dabei gelernt und zwar Disziplin

Nur noch Bio und 99% Vegan

Jetzt wurde es richtig heftig. Umso mehr ich mich mit Ernährung beschäftige umso mehr wurde mir auch klar wie wichtig die Qualität der Nahrungsmittel ist. Und Fakt ist Bio Lebensmittel sind einfach gesünder, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. Warum das so ist, belege ich in zahlreichen Beiträgen auf meiner Seite.

Natürlich konnte ich die Bio-Ernährung bei Familienfeiern nicht auch noch durchziehen. Das wäre einfach für alle zu anstrengend geworden. Die meisten wissen nicht einmal was Bio ist. Die Leute die Bio kaufen sind doch alles Hippies.

Experimente:

Einmal habe ich 5 Tage nur Smoothis getrunken. 1-2 Monate habe ich mich nach der Trennkost ernährt. Hier werden eiweißhaltige und kohlenhydrathaltige Lebensmittel getrennt verzehrt. Heute weiß ich, dass es komplett bescheuert ist. 3 Monate habe ich im Winter hochdosiertes Vitamin D genommen und ich lebe noch. Low Carb war ein paar Tage angesagt, aber das ist so gar nicht mein Ding. Über 1 Monat habe ich morgens 1 Liter Wasser auf leeren Magen getrunken, das nennt man die Japanische Wasserdiät. Auch die Vegane Ernährung gehört aus gesundheitlichen Gründen auf keinem Fall zu der gesündesten Ernährung. Heute ist mein Motto: „Die beste Diät ist die, welche keinen Namen hat“.

Ich rede hier nicht von ethischen Gründen sich nach einer gewissen Diät zu ernähren. Das ist ein anderes Thema. Sollten Sie sich gerade nach einer strengen Diät aus gesundheitlichen Gründen ernähren, weiß ich dass Sie sich in diesem Moment gerade denken der redet nur Blödsinn. Auch ich war einmal an so einem Punkt. Heute weiß ich, dass ich nicht weiß und das ist mehr als die meisten.

Allerdings habe ich einen Vorteil, welche die meisten Diäten nicht haben. Ich arbeite mit dem intelligentesten Wesen zusammen welches es gibt. Er oder Sie weiß so viel über unsere Ernährung wie kein anderer. Es ist die Natur! Glauben Sie mir. Die meisten kapieren die Natur nicht. Würden Sie es kapieren, würden Sie nicht 2mal die Woche das Starterset für Herzinfarkt im Discounter kaufen. 

Abgenommen:

Leider purzelten meine Kilo nur so runter. Deshalb leider, weil abnehmen nie mein Ziel war und ich mich optisch nicht mehr wohl fühlte. Das Fett verschwand ja auch nicht am Bauch, sondern vorher überall anders. Auch durch vieles Essen und überfressen, verlor ich trotzdem stetig an Körpergewicht. Das interessante daran ist, dass ich mehr oder mindestens gleich viel Kcal zu mir genommen habe wie heute. Das weiß ich deshalb, weil ich nämlich sämtlich aufgenommene Nahrung dokumentiert habe.

In vielen Büchern steht, dass das Abnehmen bei so einer Umstellung normal ist und es wird meistens der Grund angegeben, dass der Körper sich entgiftet. Vielleicht ist es aber auch nur deshalb, weil sich die Darmbakterien an die neue Nahrung anpassen müssen? Zu 100% kann ich es nicht sagen, vermute aber eine Mischung aus beidem. Ich habe von ungefähr 80kg Ausgangsgewicht auf 69kg abgenommen. Optisch habe ich für einige Leute kränklich ausgesehen. Auf einmal kam aber der Punkt wo es sich wieder drehte und ich ging wieder langsam rauf. Heute bin ich wieder auf 78kg. 

1 Jahr war vorbei:

Geschafft. Meine Kreuzschmerzen waren so um ca. 70% verschwunden. Mit dem konnte ich leben. Alle weiteren Kleinigkeiten wie Kopfschmerzen, Zahnfleischentzündung, Neurodermitis und Pickel waren komplett eliminiert. Mein Blutfettwert ist um die Hälfte gesunken.

Wie stand es mit meiner Energie? Es ist schwer zu sagen. Für mich war da wenig Veränderung zu spüren. Viele Veganer sind ja kurz vor dem fliegen lernen. Vermutlich sind viele Menschen in ihre Ernährung so verliebt, dass Sie sich selbst anlügen. Gesundheitlich wurde es zwar auch immer besser, außer meiner Harnsäure, die stieg fröhlich weiter. Heute weiß ich warum.

Zufrieden war ich noch nicht und ich wusste da geht noch mehr.

Die Biochemie des Menschen:

Aufgrund dessen, habe ich mich intensiv mit dem Körper beschäftigt. Wie er aufgebaut ist, wie er funktioniert, was er braucht. Unser Körper hat bis zu 100 Billionen Zellen. Diese bilden unseren Organismus. Ständig sterben Zellen ab und neue werden gebildet. Als ich wusste, dass wir alle 2 Jahre eine neue Leber haben, wusste ich wie wichtig die Zufuhr der richtigen Ernährung sein muss. Laut aktuellen Wissenschaftlichen Erkenntnisse sind nur circa 15-20 Elemente als lebenswichtig einzustufen. Aber in unseren Körper kommen bis zu 80 Elemente vor. Bei meiner Ernährung zählen alle Elemente.

 Für mich ist klar, dass diese Elemente nicht grundlos in unserem Körper vorhanden sind. Jedes Element hat seinen Platz und seine Funktion. Vieler der Elemente wurden noch nicht erforscht und deshalb noch keine genaue Funktion in unserem Körper festgestellt. Allerdings bin ich nicht so naiv zu glauben, dass diese sinnlos sind.

Aufgrund dessen habe ich für mich die perfekte Ernährung gefunden. Sie ist nicht Vegan, Paleo, Low Carb, Trennkost oder Vegetarisch. Meine Diät hat keinen Namen. Für mich zählt die Qualität und ich will meinen Körper das geben was er benötigt. Bei vielen Diäten welche immer wieder modern sind, werden einfach komplette Nahrungsquellen gestrichen. Somit streicht man aber gleichzeitig eine wichtige Quelle für lebenswichtige Nährstoffe.

Meine Rückenschmerzen sind jetzt komplett weg und ich weiß heute, dass nicht nur die Ernährung eine Rolle spielte. Ein Großteil waren auch Muskelverkürzungen bzw. Verspannungen, welche aber nicht die Therapeuten gefunden haben, sondern ich mit einem Selbststudium.

Meine Harnsäure ist heute auf einen normalen Wert.

Älteste Menschen:

Die gesündesten und ältesten Menschen sind nicht Vegan, Paleo oder Low Carb. Diese Menschen ernähren sich noch natürlich. Von einem gesunden Boden, wo die Pflanzen noch genügend Mineralien aufnehmen. Viele unterschätzen unsere Bodenqualität auf unsere Gesundheit. Sie ernähren sich einfach, aber dennoch ist die Qualität durch den Verzicht von chemischen Spritzmitteln gut.

Sie bewegen sich gesund. Gehen viel zu Fuß und bauen ihr Gemüse meist selbst an. Was nicht heißen soll, dass jeder einen Garten braucht. Es gibt gute Qualität auch zu kaufen. Man muss nur wissen wo.

Fazit:

Vor meiner Ernährungsumstellung bestand mein Einkauf aus Weißmehlprodukte, homogenisierte und pasteurisierte Milchprodukte, industriell verarbeitete Lebensmittel wie Nutella, Marmelade, Müslis, Haltbar-Milch, Schokolade, Capuccino mit Milchpulver. Heute weiß ich, dass das Fleisch welches ich meistens kaufte aus Massentierhaltung war. Genauso die Eier. Fisch war aus Aquakulturen. Das Öl war raffiniert. Viel Fast Food usw.

Heute sieht mein Einkauf so aus:

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Meine Lebensmittel kommen heute Großteils von einem Landwirt, dem ich vertraue und ich weiß, dass der Boden eine gute Qualität hat. Ein gesunder Boden ist die Grundlage einer gesunden Ernährung! Je nach Boden können die Inhaltsstoffe eines Lebensmittel enorm schwanken.

Wichtig ist die Qualität der Produkte. Die Nährstoffdichte in den Lebensmitteln. Vitamine sollen so gut wie möglich erhalten bleiben.

Der Körper braucht zum funktionieren Baustoffe und Arbeiter. Woher wir diese Stoffe bekommen ist egal. Ob vegan, vegetarisch, low Carb, high Carb oder paleo. Meine Ernährung baut darauf auf, dass ich über die natürliche Nahrung alle notwendigen Stoffe meinen Körper zu Verfügung stelle. Weiteres versuche ich meinen Körper mit allen unnötigen Dingen wenig zu belasten. Ein Beispiel ist isolierter Zucker, wie in Kuchen, Keksen, Schokolade und unzähligen weiteren Nahrungsmitteln. Der Zucker belastet den Körper nur, indem er für seine Verstoffwechselung, dem Körper Mineralien wegnimmt. Er gibt mir aber nichts! Außer eine Insulinparty in der Bauchspeicheldrüse. Deshalb verzichte ich zu 99% auf ihn. Mein Fleisch kommt nur von Tieren, welche noch natürlich leben. Kostet zwar mehr, aber für einen Sonntagsbraten geht es sich aus.

Die Milch kommt von Kühen, welche auf der Weide stehen, viel Gras fressen und noch Ihre Hörner tragen dürfen. Die Hörner tragen auch viel zu Qualität der Milch bei.

Leider wird der eigenen Ernährung meist viel zu wenig Beachtung geschenkt. Obwohl die richtige Ernährung so viel zur langen Gesundheit beitragen kann.

Bis dann,

Tom