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Barfuß gehen ist gesund: Stärken Sie Ihren Körper

barfuß gehen

Warum tut barfuß gehen eigentlich so gut? Sollte der menschliche Fuß dafür gemacht sein? Alle kommen barfuß zur Welt, die Urahnen liefen barfuß und viele Naturvölker sind auch heute noch ohne Schuhe unterwegs. Wahrscheinlich mögen unsere Füße steife Schuhsohlen oder hohe Absätze, nicht so sehr. Sie schränken die Bewegungsfreiheit ein, was häufig zu Problemen in der Muskulatur, mit den Sehnen, Zehen und Knochen führt.

Barfuß gehen ist gesund

Es bedeutet nicht nur, den Füßen wieder Freiraum zu geben, sondern sie zu stärken und aufzubauen. Denn durch zu viel gehen und laufen in oft zu engen, zu kurzen oder sonst wie ungeeignetem Schuhwerk, werden einige Partien des Fußes nicht beansprucht und bilden sich daraufhin zurück. Des Weiteren können falsche Schuhe die Füße stauchen und es kann zu Deformationen kommen wie z.B. die Fehlstellung der Zehen. Deshalb sind High-Heels für die komplexe Anatomie des Fußes der totale Stress.

Gehen, springen und laufen ohne Schuhe hingegen stärkt die Füße. Sehnen, Muskeln und Bänder werden wieder beansprucht, was sich auch positiv auf Beine und Rücken auswirkt. Folglich können sogar vorhandene Knieschmerzen eliminiert werden.

Positive Auswirkungen:

Durch gezieltes Barfußgehen können Fehlstellungen vermindert oder ganz behoben werden. Doch das ist bei weitem nicht alles:

  • Kopfschmerzen und Migräne werden verringert.
  • Blase, Nieren und Fortpflanzungsorgane können entlastet werden, Harnsäure und Flüssigkeitsansammlungen in den Beinen werden reduziert.
  • Reizbarkeit und Stress werden abgebaut.
  • Giftstoffe können ausgeschieden werden.
  • Die Sauerstoffzufuhr über die Blutgefäße wird verbessert.
  • Organe, die mit Nervenenden unter den Füßen verbunden sind, werden angeregt. So kann Darmproblemen, nervösen Magenbeschwerden oder Sodbrennen vorgebeugt werden.
  • Bei Angstzuständen und Depressionen ist das Barfußgehen unbedingt zu empfehlen.
  • Durch die verbesserte Blutzirkulation verringern sich Krampfadern und Durchblutungsstörungen.
  • Ein besserer Fettabbau wird ermöglicht und überschüssige Energie in bestimmten Körperbereichen abgebaut.
  • Auch zur ergänzenden Behandlung von Atemwegserkrankungen, wie Bronchitis oder Asthma ist das Barfußgehen geeignet. (Bitte natürlich immer mit einem Arzt besprechen)
  • Es steigert den Energiefluss im Körper und steigert das Immunsystem.

Im Grunde genommen hat Barfußgehen keine negativen Auswirkungen, außer man betreibt es falsch. Die Behauptung, ohne Schuhe krank zu werden, ist schlichtweg falsch. Im Gegenteil, durch den Kontakt mit dem jeweiligen Untergrund werden wichtige Nervenenden in der Fußsohle ähnlich einer Massage stimuliert.

Das Barfußgehen verbindet mit „Mutter Erde“. Genauso bietet es die Möglichkeit, unbewusste Gefühle, die Erkrankungen bewirken, sowie negative Einflüsse, die der Gesundheit nicht zuträglich sind, abzulegen.

Vorsicht:

Allerdings sollte man es ganz langsam angehen. Durch das jahrelange gehen mit stützenden Schuhen werden die Sehnen und Muskeln schwach. Wenn es am Anfang übertrieben wird, kann man schnell die Sehnen und Muskeln überlasten. Schmerzen und Verletzungen sind die Folge. Das ist ein Grund warum Barfußgehen bei einigen Menschen einen schlechten Ruf hat.

Ein anderer Grund ist, dass man sich etwas, wie zum Beispiel eine Scherbe eintreten kann. Es gibt aber mittlerweile super Barfußschuhe am Markt die davor schützen. Ich selbst kann diese Schuhe hier empfehlen. Ich gehe damit laufen und auch auf jeden Berg. Die Schuhe sind auch Waschmaschinen tauglich. Ungefähr alle 3 Jahre braucht man neue Schuhe. Das heißt die Investition ist hier wirklich zu empfehlen. Bei herkömmlichen Laufschuhen sollte man nämlich jedes Jahr die Schuhe erneuern.

Aufgrund der Gefahr von Erfrierungen sollte man auf einem Schnee Untergrund auf Barfuß gehen oder laufen auch mit Barfußschuhe verzichten. Ganz kurze Strecken sind allerdings machbar.

Probieren Sie verschieden Untergründe:

  • Felsen oder kalte Steine (z.B. an Stränden) zur Linderung bei Kopf- und Nackenschmerzen, um die Durchblutung zu verbessern, gegen kalte Füße und Hände und gegen Schnupfen.
  • Über frischen Schnee laufen (nicht länger als 3 Minuten). Sauerstoff und Nähstoffe werden besser im Körper verteilt und die Durchblutung angeregt. Ein Warmwasser-Fußbad nach solch einem Spaziergang ist äußerst angenehm.
  • Ein Strandspaziergang ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Beine und Fußgelenke zu stärken, Krampfadern, schlaffer Haut und Cellulite vorzubeugen, sowie die Bein- und Gesäßmuskulatur zu trainieren. Die beste Zeit für diesen Spaziergang ist der frühe Morgen, wenn die Sonneneinstrahlung noch nicht so stark ist.
  • Durch Regen oder Tau feuchtes Gras ermöglicht es dem Körper, Mineralien und Erdenergie aufzuladen. Durchblutung, Herz- und Nervensystem werden gestärkt. Der nahe Kontakt zur Natur wirkt entspannend, sodass Angstzustände, Stress und Reizbarkeit minimiert werden können.
  • An Fluss- oder Seeufern durch Wasser waten wird meist als sehr angenehm empfunden. So kann man Hühneraugen und Fußpilz vorbeugen, auch Entzündungen und Wunden verheilen schneller. Die Wirkung ist effektiver, je mehr Bewegung das Wasser hat.

barfuß gehen

Schuhe sind aus unserer Lebensart nicht wegzudenken. Leider kann man nicht überall „unten ohne“ auftreten, doch sobald sich eine Möglichkeit ergibt, weg mit den Schuhen. Sei es in der Pause, unterm Schreibtisch oder zuhause.

Fußgymnastik

Die Akupressurpunkte der Fußsohlen zu stimulieren ist ganz einfach mit einem Ball oder einer Rolle zu bewerkstelligen, außerdem tut den Füßen eine spezielle Fußgymnastik gut, vielleicht auch als Vorbereitung für das Barfuß laufen:

  1. Für die Fußgelenke: Einbeinstand

Auf weichem Untergrund auf einem Bein stehen und mit dem anderen Kreise in die Luft zeichnen.

  1. Fürs Sprunggelenk: Fersenheber

Auf die Zehen stellen und die Fersen anheben.

  1. Zehenkrallen

Einfach die Zehen am Boden oder in der Luft einkrallen und wieder locker lassen.

  1. Zehenspreizen

Mit Hilfe der Hände die Zehen vorsichtig zu den Seiten hin auseinanderziehen.

  1. Gehen auf Innen- und Außenkante

Auf die Außenkante der Füße stellen, die Position halten, dann versuchen zu gehen. Anschließend dasselbe mit der Innenkante.

  1. Kreative Fußgymnastik
  • Stifte greifen
  • Die Füße wie eine Raupe bewegen
  • Jeden Zeh einzeln anheben
  • Mit den Zehen ein Handtuch zusammenziehen
  • Auf einem Tennisball rollen.
  1. Balancieren auf der „Slackline“

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Fußgymnastik ist nicht schwer, hat aber einen enormen Nutzen. Sie beugt Verletzungen vor, vermindert Rücken- und Knieschmerzen, verbessert die Haltung und die Koordinationsfähigkeit. Alle Tipps und Übungen rund um die Fußgymnastik gibt es hier: bergzeit.de

Barfuß gehen lernen

Müssen wir das Gehen tatsächlich nochmal neu erlernen? Wenn man sich damit zufrieden gibt, von A nach B zu kommen, dann nicht. Nur günstig ist das nicht. Gehen ist ein komplizierter Bewegungsablauf und schon die Kinder bekommen Treter angezogen und müssen das „ordentliche“ Gehen lernen, nämlich auf die Ferse auftreten und nach vorne abrollen. Mit dem Erfolg, dass immer mehr Menschen sich operativen Eingriffen unterziehen, um ihre muskulären sowie Gelenkprobleme wieder loszuwerden. Den Ursachen wird aber scheinbar nicht genügend auf den Grund gegangen. Nach neueren Erkenntnissen aus der Fußmedizin scheint das Rätsel gelöst: Wir gehen falsch!

Tägliche Spaziergänge halten fit und gesund, allerdings muss man es richtig machen, um sich nicht mehr zu schaden als zu nützen.

Wer mit der Ferse zuerst auftritt, spürt im ganzen Körper die Erschütterungen. Dies soll durch den Absatz am Schuh verhindert werden, nur dadurch verändert sich die Statik mit den fatalen Folgen falsche Belastung, krummer Rücken, verschobene Hüfte, Knieprobleme, die wiederum andere Fehlstellung nach sich zieht. Hingegen sind bei Naturvölkern, die den Ballengang praktizieren, Beschwerden dieser Art unbekannt. Das heißt: Barfuß gehen kann zu mehr Vitalität beitragen. Immerhin fehlt diese Vitalität heute leider vielen Menschen im Alltag. Wir leiden unter Verspannungen, Schmerzen, die Konzentrationsfähigkeit leidet und sind schon am Nachmittag ausgepowert. Und das alles durch die falsche Gangart – ein Teufelskreis.

Barfuß gehen Technik

  1. Die ganze Fußsohle wird flach und leise auf den Boden aufgesetzt.
  2. Nun mit den Zehen abdrücken, nicht mit dem Vorderfuß.
  3. Den Fuß durchschwingen.
  4. Den anderen Fuß aufsetzen und das Ganze wiederholen.

Nur mit dem Aufsetzen des Vorderfußes ist es also nicht getan! Wer wissen möchte, ob er richtig barfuß geht, kann ein volles Wasserglas in die Hand nehmen und losgehen. Wer nichts verschüttet, ist auf dem besten Weg zur natürlichen Gangart.

Wem das Barfußgehen noch sehr ungewohnt ist, sollte sich wie schon kurz erwähnt eventuell Barfußschuhe zulegen. Mit ihnen bekommt der Fuß die Bewegungsfreiheit zurück, die ihm zusteht. Diese Schuhe sind so verarbeitet, dass der Träger die Beschaffenheit des Bodens spürt. Durch die flache Sohle wird eine aufrechte Haltung gewährleistet und die Muskeln und Sehnen gestärkt.

Im Internet oder Fachhandel ist für jeden Geschmack, jeden Anlass und jeden Geldbeutel das optimale Schuhwerk zu finden.

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Barfuß gehen im Winter

Der Winter stellt für Barfußgänger schon eine Herausforderung dar. Um der Gefahr von Erfrierungen vorzubeugen, muss der Körper vom Kopf bis zu den Knöcheln warm eingepackt werden. Ist die Bekleidung warm genug, holt sich der Körper die Wärme aus den Extremitäten und die Muskeln fangen an zu zittern, um Wärme zu erzeugen.

Neben der Bekleidung ist Bewegung das wichtigste, nur so wird die körpereigene Heizung aktiv. Barfuß sein im Winter kurbelt den Stoffwechsel an und macht Spaß. Dabei beobachten Sie bitte Ihre Zehen und Füße ganz genau. Sie dürfen schön rot sein, dies zeugt von guter Durchblutung. Werden die Zehen aber an der Unterseite weiß oder das Gefühl darin geht verloren, wird es höchste Zeit, ins Warme zu gehen, andernfalls kann es zu Erfrierungen kommen.

Barfuß gehen in der Stadt

Scheinbar wird Barfußgehen zum neuen Gesundheitstrend. Immer mehr Menschen, die ohne Fußbekleidung unterwegs sind, sieht man auch in den Innenstädten. In jedes Weltbild passt das natürlich nicht und so kommt es oft zu Fragen: Wieso barfußlaufen? Verletzt man sich nicht ständig? Ist es nicht eklig wegen Schmutz oder einem Hundehaufen? Nacktfüßler sehen das anders. Gerade in Innenstädten, besonders den Touristenhochburgen werden viele Bereiche besonders sauber gehalten und bieten Barfüßern die unterschiedlichsten Untergründe. Oft sind es Jahrhunderte alte Kopfsteinpflaster und ausgetretene Treppen und Böden in und um historischen Gebäuden. Fast in jeder Gemeinde gibt es Parks, Spielplätze oder auch Kneippbecken. Nicht zu vergessen sind Sportplätze und Freibäder, zunehmend auch mit Sandstrand.

Über als Freizeitattraktion eingerichtete Barfußparks finden Sie alle Infos hier: www.barfusspark.info

Ich bin der Meinung, wenn man wieder öfters Barfuß geht, dass das Gehen ein anderes wird. Durch das Wiederaufleben des Tastsinns ohne einzwängende Schuhe erlebe man Untergründe und Umgebung neu, oft verbunden mit dem „Aha-Effekt“, wenn sie wieder fühlen und spüren können.

Barfuß laufen (Vorderballenlauf)

Erst wenn der Fuß sich wieder an barfuß gewöhnt hat, kann das Laufen beginnen. Die Muskulatur braucht einige Wochen, manchmal sogar Monate, bis sie sich aufgebaut hat, erst dann kann langsam mit dem Laufen begonnen werden.

Machen Sie nicht den Fehler, von heute auf morgen Ihre Lauftechnik zu ändern. Eine solche Umstellung darf nur über längere Zeit mit gezieltem Training in Angriff genommen werden, ansonsten drohen Überlastungsprobleme oder gar Verletzungen.

  • Planen Sie einmal in der Woche ca. 10 Minuten das Barfußlaufen auf Rasen oder einer Finnenbahn (Rundkurs mit grobem Untergrund) ein.
  • Trainieren Sie die Fußmuskulatur z.B. mit Balancierbrettern.
  • Versuchen Sie „Natural-Running-Schuhe“ (quasi Socke mit Sohle).
  • Nehmen Sie sich Zeit. Der Bewegungsapparat muss sich erst an diesen Laufstil gewöhnen.

Viele Läufer sind im Vorfusslauf unterwegs. Der erste Bodenkontakt erfolgt über das Kleinzehengrundgelenk. Die Wadenmuskulatur ist angespannt und dämmt zusammen mit der Einwärtsdrehung des Fußes den Aufprall ab. Meist senkt der Fuß sich soweit ab, dass ein kurzer Bodenkontakt mit der Ferse erfolgt. Der anschließende Abdruck kommt wieder über den Vorderfuß.

Die Vorteile des Vorderballenlaufs sind:

  • Es ist die natürliche Lauftechnik.
  • Es können höhere Geschwindigkeiten erreicht werden.
  • Die Gefahr umzuknicken ist minimal.
  • Muskulatur und Sehnen werden enorm gestärkt

Trotz aller Ratschläge ist es eventuell doch das Beste, sich an einen erfahrenen Trainer zu wenden, damit wirklich keine Fehler passieren, oder kaufen Sie sich das Buch von Kelly Starrett „Ready ro Run“. Seitdem ich mit dem Barfußlaufen angefangen habe, mach mit das laufen auch viel mehr Spaß. Probieren Sie es aus. Im Grunde ist Barfußlaufen für jedermann geeignet, wenn man es richtig angeht.

Wenn Sie immer UP-TO-DATE bleiben wollen, können Sie sich hier zu meinem kostenlosen Gesundheitsblatt anmelden.

Also: Auf geht’s – Let’s go barfuß!

Auch ein Biohacker sollte einmal barfuß gehen versucht haben. Werden Sie heute noch ein Biohacker und verbessern Sie Ihre Lebensqualität. Bei Fragen können Sie sich jederzeit bei mir melden. biohacking

Hier geht´s zum Buch.

 

Bis dann und viel Erfolg,

Angermann Thomas


 

Quellen abgerufen am 26.11.2018:

  • https://www.barfussblog.de/
  • https://www.tb-guide.de/ratgeber/gesundheit/let-s-barfuss-das-natuerliche-gesundheitsgeheimnis
  • https://lauftipps.ch/lauftechnik/vorfuss-mittelfuss-fersenlauf/
  • https://bessergesundleben.de/barfussgehen-erstaunliche-vorteile/

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